14.12.2020

Wie alles begann – Erik Kirchschläger

In unserer neuen Interviewserie wollen wir Spieler interviewen, die ihre ersten Schritte auf Linzer Eis machten und aus dem Nachwuchs der Junior Wings den Schritt in den Profisport geschafft haben. Als ersten erwischten wir
Erik Kirchschläger!

©Werner Krainbucher, Puckfans.at

Die 99ers sind sehr stark in die Saison gestartet. Die letzten Partien gingen jedoch immer knapp verloren.

Hallo Erik, wie geht’s Dir sportlich gesehen und auch gesundheitlich?

Mir geht es am sowie auch abseits vom Eis gut. Wir haben eine tolle Mannschaft, viel Spaß in der Kabine und dass macht es viel einfacher.

Du hast dich ja nach deinem Wechsel vor zwei Jahren zu den 99ers zu einem Fixpunkt in der Defense entwickelt, bist derzeit der beste österr. Verteidiger in der +/- Wertung und hast sogar bei der 2:10 Klatsche in Salzburg mit einer +1 das Spiel beendet!

Derzeit läuft es sehr gut für mich mit der +/- Statistik, aber das hat auch mit ein bisschen Glück zutun. Immerhin ist man nicht bei jedem Tor beteiligt genau so wie man nicht an jedem Gegentor Schuld ist.

Du hast ja Anfang der 2000er das erste Mal mit Hockeyschuhen das Linzer Eis betreten. Wie alt warst du da? Kannst du dich noch erinnern an diese ersten Momente?

Ich habe mit 4 Jahren zum Eishockeyspielen begonnen und da ist es schwer sich noch an die Zeit zu erinnern. Ich kann mich hauptsächlich an die Zeit erinnern in der Dieter Werfring Nachwuchsleiter war und er den Verein auf Vordermann gebracht hat. Ich denke er hat seine Arbeit sehr gut gemacht und ich habe davon sehr profitiert.

Du hast ja mit deinen damaligen Mannschaftskollegen Lukas Haudum und  Stefan Gaffal  die diversen Nachwuchsligen gerockt. Ihr habt die U18 und U20 Meisterschaft gewonnen. Wie habt ihr damals international abgeschnitten?

In der U18 und U20 sind wir Österreichischer Meister geworden. Das waren natürlich tolle Erfolge für uns alle. International haben wir auch die eine oder andere Medaille geholt.

Wie oft habt ihr in der Woche trainiert?

Ab der U16 ging ich in eine Schule die einen eigenen Zweig für Leistungssport hat. Somit war es möglich, zusätzlich zu dem normalen Training, dreimal in der Woche am Vormittag zu trainieren. Deshalb ergaben sich bei mir 8 Trainingseinheiten am Eis pro Woche. Davor hatten wir so 3 – 5 Trainings pro Woche.

Wenn du zurückdenkst, würdest du irgendetwas ändern oder anders machen?

Wenn ich zurück denke ärgere ich mich, dass ich in der Schule ziemlich faul war, und dass ich mir das Leben dadurch oft schwer gemacht habe. Aber sonst fällt mir nichts ein.

Welche Tips würdest du einem 12- 13 jährigen geben, außer dass er auch in der Schule sein Bestes geben sollte?

Spaß zu haben! Ohne Spaß macht es keinen Sinn. man muss Eishockey mit Freude, Leidenschaft und Hingabe spielen, um gut darin zu werden.

Werden wir dich wieder mal im Dress der Black Wings sehen, oder zieht es dich eventuell auch mal ins Ausland?

Ich würde weder die Black Wings noch das Ausland ausschließen. Ich bin offen für alles.


©blackwings

Danke für das Interview, vor allem auch zur Aussage hinsichtlich Schule, des is wichtig für unsere Jungs und Mädels, von einem Sportler zu hören! Wir wünschen Dir alles Gute für die restliche Meisterschaft!