26.10.2019

Sieg und Niederlage für die U18 in der EBJL

Im ersten Spiel auswärts in St. Pölten gegen die Okanagan
gingen beide Mannschaften in den ersten beiden Dritteln ein
hohes Tempo. Die Linzer hatten eigentlich mehr Spielanteile
und waren die tonangebende Mannschaft. 2 schnelle Kontertore
durch die Niederösterreicher brachten unsere Jungs und Mädels
nicht aus dem Konzept. Nach dem 0:3 nutzte unser Team
2 Überzahlspiele und konnte auf 2:3 verkürzen. Im letzten Drittel
war dann die Luft draußen und die Okanagan Hockeyakademie
konnte die Führung ausbauen und mit 7:2 gewinnen.
Am Ende gab es leider noch einige unschöne Szenen die mit 2
Spieldauerdiszis gegen Linz geahndet wurden.

Lisandro, Black Wings Linz: “Wir haben uns durch einige Fehler
selbst um unsere Früchte gebracht. Im ersten Abschnitt aus dem
Nichts 2 Tore zugelassen. Wir haben uns dann zurückgekämpft
und die Überlegenheit leider nicht in Tore umsetzen können.“

Tags darauf ging es gegen den EHC Lions aus Bruck an der Leitha.
Das Führungstor wurde gleich im nächsten Angriff durch die Linzer
egalisiert. Hier ähnelte die Partie der am Vortag. Die Linzer machten
das Spiel und die Lions schossen zunächst Tor um Tor. Auch diesmal
ließen sich die Heimischen nicht davon beirren. Trotz dem 1:4 in der
37. Minute spielten die Linzer ruhig weiter und drückten die Lions in
ihr Drittel. Somit konnten sie noch im zweiten Drittel auf 2:4 verkürzen
und in der 47. Minute den Anschlusstreffer erzielen. Jetzt war wieder
Spannung in der Luft. In der 59. Minute nahmen die Linzer den Goalie
vom Eis und mit einem Mann mehr gelang schließlich der vielumjubelte
Ausgleich. Die Dämme brachen schließlich, als in der Overtime der
erlösende Treffer zum 5:4 für die Linzer fiel.

Simon, Black Wings Linz: “Wir starten immer recht schlecht in die Spiele,
und müssen meist immer gleich einem Rückstand nachlaufen. Da müssen
wir noch daran arbeiten. Unsere Mannschaft zeigte aber vor allem heute
auch wieder Charakter. Wir haben das Spiel phasenweise dominiert und
spielten minutenlang Powerplay. Zum Glück konnten wir diesmal unsere
Chancen auch verwerten, und in der Overtime schließlich zeigte sich dann
doch, dass wir genügend Power auch noch  nach 60 Minuten haben!“